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Kernen i.R.
Untertürkeim I - Rommelshausen III = 6,5:1,5
Auch in dieser Höhe war die Niederlage gerechtfertigt. Die
Untertürkheimer waren an allen Brettern favorisiert, ein Kantersieg war
im Bereich des möglichen.
Rom III lag schnell hinten. Markus Büchele fand nicht die genauesten
Züge und mußte ebenso schnell aufgeben wie Markus Mitterhuber, dem die
Dame abhanden kam, und sein langer Kampf letztlich umsonst war. Stark
spielte Martin Bried gegen einen um 400 Punkte besseren Gegner, doch
eine kleine Unachtsamkeit kostete ihn einen Bauern, und das daraus
resultierende Endspiel war nicht mehr zu halten. Auch Lothar Hirneise
hatte einen Bauern vrloren und landete in einem verlorenen Endspiel.
Tapfer wehrte sich Erich Straub. Die ruhige Spielweise brachte seinen
auf Gewinn fixierten Gegner in starke Zeitnot, doch er konnte die
Schwächen in der Stellung des Römers ausfindig machen und setzte mit nur
noch wenigen Minuten auf der Uhr matt. Umsichtig spielte auch Thomas
Kappler, doch auch sein starker Gegner packte die Keule aus und holte
sich eine Figur ab, die Partie war entschieden.
So stand es nach 4 Stunden Spielzeit bereits 6:0, und auch die anderen
Bretter sahen nicht allzu rosig aus, es roch nach der Höchststrafe. Doch
es kam noch ein leichtes erfreutes Lächeln auf die Römer Gesichter.
Zuerst konnte Siegfried Klausner nach schwierigem Mittelspiel seine
Partie zum Remis umbiegen, und dann schaffte es Thomas Henkelmann sogar,
seine schlechte Partie in Zeitnot seines Gegners zum Sieg zu verwandeln.
Er eroberte eine Figur und schob dann die Stellung nach Hause.
Die Niederlage war erwartet, es gibt andere Teams, die ungefähr in
Schlagdistanz sind. Untertürkheim als potentieller Aufstiegsaspirant war
es definitiv nicht.
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